Social Media Werbung in Krisenzeiten

Der Umgang mit Social Media Ads in Krisenzeiten

Die aktuelle Krise rund um COVID-19 hat den Globus fest im Griff. Auch ihre mittel- und langfristigen Auswirkungen auf die Wirtschaft werden sich erst in den nächsten Monaten abzeichnen. Kurzfristig ist vor allem die Kommunikation und das Marketing von Unternehmen im Fokus um bestehende Kunden nicht zu verärgern oder gar zu verlieren.

Was Social Media betrifft gibt es auch einige Aspekte, die zurzeit mehr als sonst zu beachten sind. Hier einige Infos dazu, wie wir aktuell mit dieser Ausnahmesituation im Rahmen der Betreuung unserer bestehenden Kunden umgehen.

 

Laufende Werbekampagnen im Auge behalten

Als allererstes ist es wichtig, bestehende und laufende Werbekampagnen auf den diversen Social Media unter die Lupe zu nehmen. Vor allem für die Tourismusbranche, die als erster Sektor merklich von den Auswirkungen von COVID-19 betroffen war und ist, ist jetzt Vor- und Umsicht angesagt.

Zum einen ist es vorteilhaft, vorerst alle laufenden Kampagnen einzustellen. Warum? Nun, zum einen, weil es sich um eine beinahe täglich ändernde Situation handelt, zum anderen, um die User und Kunden nicht außen vor zu lassen. Die Menschen sind verunsichert und denken zurzeit kaum weiter als ein paar Tage, daher wäre es nicht angebracht, den wunderschönen Urlaubsort anzupreisen, als wäre nichts.

Was sich hingegen gerade jetzt als vorteilhaft bzw. positiv abzeichnet sind Anzeigenschaltungen im Bereich Online-Verkauf. Immer mehr lokale Unternehmen bieten aufgrund der akuten Situation neue Lösungen zum Vertrieb an (Hauszustellung, Vorausbestellung etc.) – und das hilft vielen. Hier kann man also ggf. kurzfristig eine bestehende Kampagne neu ausrichten auf die aktuellen Bedürfnisse. Warum eine bestehende Kampagne? Derzeit ist auch bei Facebook der Großteil der Mitarbeiter weltweit im Home Office oder ganz außer Dienst. Daher hat Facebook eine oberflächlichere Kontrolle der Anzeigen, andererseits aber auch strengere Richtlinien für die Anzeigenschaltung eingerichtet (beispielsweise werden Anzeigen rund um Desinfektionsmittel o.Ä. verboten). Das verlängert die Lernphase einer neu eingerichteten Kampagne und führt zu einer Verzögerung von teilweise bis zu drei Wochen. Da de facto niemand weiß, wie die Lage in drei Wochen sein wird, wäre dies kontraproduktiv.

 

Werbung ja oder nein?

Wie oben erwähnt, sind Werbeschaltungen auf den Social Media, die vor allem in solchen Krisenzeiten stark konsumiert werden, nur dann sinnvoll, wenn man aktuell einen „Marktvorteil“ für die Allgemeinheit anzubieten hat, wie eben einen Lieferservice, Telefonseelsorge oder vergleichbares.

Zudem sind aufgrund dessen, dass die meisten Unternehmen sich werbetechnisch stark oder komplett zurückgezogen haben, die TKP-Preise niedrig, was auch vor allem Kleinunternehmen mit einem solchen „Mehrwert-Service“ eine gute Sichtbarkeit mit relativ geringem finanziellen Aufwand verschafft – eine Win-Win-Situation also.

 

Community Management ist das A und O

Vor allem bei den Ads, aber auch bei normalen Seitenbeiträgen ist zurzeit das Community Management das A und O in Sachen Kundenbindung. Emotionale Kommentare, Unsicherheiten und Ängste, die die User kundmachen, liefern oft ein verzerrtes Bild der eigentlichen Botschaft, die man aussenden möchte.

Daher sind auch wir aktuell mit Fokus auf Community Management beschäftigt und es gilt: Antworten und Reaktionen auf Kommentare, Nachrichten und anderes sind vor allem jetzt noch vorsichtiger formuliert, als normalerweise.

 

Fazit zu Ads: Weniger ist mehr

Die aktuelle Krise sorgt international für eine unvergleichliche Dynamik, vor allem auf den Social Media. Eine laufende Beobachtung der Geschehnisse sowie die Überarbeitung der Anzeigen wird auch in den nächsten Monaten relevant sein.

Vor allem in der Tourismusbranche ist derzeit besser, auf Werbeanzeigen zu verzichten und abzuwarten wie sich die Situation entwickelt. Für Einzelhändler und Dienstleister hingegen, die einen sinnvollen Beitrag leisten können (immer im Rahmen der aktuell geltenden gesetzlichen Bestimmungen vor Ort), ist der Zeitpunkt für Werbeschaltungen hingegen besser geeignet.

 

Extra: Ein gesunder Optimismus

Bei den normalen Seitenbeiträgen zeichnet sich aktuell eine Tendenz ab. Ein gesunder Optimismus, also keine „wunderschöne heile Welt“, sondern eine positive Vorausschau, schenkt den Usern derzeit Kraft und stärkt die Interaktion zwischen Unternehmen und ihren Kunden. Erinnerungsfotos mit dem #throwback Hashtag oder einen positiven Zuspruch mit #alleswirdgut nehmen die User verstärkt positiv auf und schaffen eine allgemein optimistische Atmosphäre in unsicheren Zeiten. Vor allem in der Social Media Gemeinschaft ist dies ein psychologischer Mehrwert und schafft positive Assoziationen mit dem eigenen Unternehmen.

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Die aktuelle Krise rund um COVID-19 hat den Globus fest im Griff. Auch ihre mittel- und langfristigen Auswirkungen auf die Wirtschaft werden sich erst in den nächsten Monaten abzeichnen. Kurzfristig ist vor allem die Kommunikation und das Marketing von Unternehmen im Fokus um bestehende Kunden nicht zu verärgern oder gar zu verlieren.

Was Social Media betrifft gibt es auch einige Aspekte, die zurzeit mehr als sonst zu beachten sind. Hier einige Infos dazu, wie wir aktuell mit dieser Ausnahmesituation im Rahmen der Betreuung unserer bestehenden Kunden umgehen.

 

Laufende Werbekampagnen im Auge behalten

Als allererstes ist es wichtig, bestehende und laufende Werbekampagnen auf den diversen Social Media unter die Lupe zu nehmen. Vor allem für die Tourismusbranche, die als erster Sektor merklich von den Auswirkungen von COVID-19 betroffen war und ist, ist jetzt Vor- und Umsicht angesagt.

Zum einen ist es vorteilhaft, vorerst alle laufenden Kampagnen einzustellen. Warum? Nun, zum einen, weil es sich um eine beinahe täglich ändernde Situation handelt, zum anderen, um die User und Kunden nicht außen vor zu lassen. Die Menschen sind verunsichert und denken zurzeit kaum weiter als ein paar Tage, daher wäre es nicht angebracht, den wunderschönen Urlaubsort anzupreisen, als wäre nichts.

Was sich hingegen gerade jetzt als vorteilhaft bzw. positiv abzeichnet sind Anzeigenschaltungen im Bereich Online-Verkauf. Immer mehr lokale Unternehmen bieten aufgrund der akuten Situation neue Lösungen zum Vertrieb an (Hauszustellung, Vorausbestellung etc.) – und das hilft vielen. Hier kann man also ggf. kurzfristig eine bestehende Kampagne neu ausrichten auf die aktuellen Bedürfnisse. Warum eine bestehende Kampagne? Derzeit ist auch bei Facebook der Großteil der Mitarbeiter weltweit im Home Office oder ganz außer Dienst. Daher hat Facebook eine oberflächlichere Kontrolle der Anzeigen, andererseits aber auch strengere Richtlinien für die Anzeigenschaltung eingerichtet (beispielsweise werden Anzeigen rund um Desinfektionsmittel o.Ä. verboten). Das verlängert die Lernphase einer neu eingerichteten Kampagne und führt zu einer Verzögerung von teilweise bis zu drei Wochen. Da de facto niemand weiß, wie die Lage in drei Wochen sein wird, wäre dies kontraproduktiv.

 

Werbung ja oder nein?

Wie oben erwähnt, sind Werbeschaltungen auf den Social Media, die vor allem in solchen Krisenzeiten stark konsumiert werden, nur dann sinnvoll, wenn man aktuell einen „Marktvorteil“ für die Allgemeinheit anzubieten hat, wie eben einen Lieferservice, Telefonseelsorge oder vergleichbares.

Zudem sind aufgrund dessen, dass die meisten Unternehmen sich werbetechnisch stark oder komplett zurückgezogen haben, die TKP-Preise niedrig, was auch vor allem Kleinunternehmen mit einem solchen „Mehrwert-Service“ eine gute Sichtbarkeit mit relativ geringem finanziellen Aufwand verschafft – eine Win-Win-Situation also.

 

Community Management ist das A und O

Vor allem bei den Ads, aber auch bei normalen Seitenbeiträgen ist zurzeit das Community Management das A und O in Sachen Kundenbindung. Emotionale Kommentare, Unsicherheiten und Ängste, die die User kundmachen, liefern oft ein verzerrtes Bild der eigentlichen Botschaft, die man aussenden möchte.

Daher sind auch wir aktuell mit Fokus auf Community Management beschäftigt und es gilt: Antworten und Reaktionen auf Kommentare, Nachrichten und anderes sind vor allem jetzt noch vorsichtiger formuliert, als normalerweise.

 

Fazit zu Ads: Weniger ist mehr

Die aktuelle Krise sorgt international für eine unvergleichliche Dynamik, vor allem auf den Social Media. Eine laufende Beobachtung der Geschehnisse sowie die Überarbeitung der Anzeigen wird auch in den nächsten Monaten relevant sein.

Vor allem in der Tourismusbranche ist derzeit besser, auf Werbeanzeigen zu verzichten und abzuwarten wie sich die Situation entwickelt. Für Einzelhändler und Dienstleister hingegen, die einen sinnvollen Beitrag leisten können (immer im Rahmen der aktuell geltenden gesetzlichen Bestimmungen vor Ort), ist der Zeitpunkt für Werbeschaltungen hingegen besser geeignet.

 

Extra: Ein gesunder Optimismus

Bei den normalen Seitenbeiträgen zeichnet sich aktuell eine Tendenz ab. Ein gesunder Optimismus, also keine „wunderschöne heile Welt“, sondern eine positive Vorausschau, schenkt den Usern derzeit Kraft und stärkt die Interaktion zwischen Unternehmen und ihren Kunden. Erinnerungsfotos mit dem #throwback Hashtag oder einen positiven Zuspruch mit #alleswirdgut nehmen die User verstärkt positiv auf und schaffen eine allgemein optimistische Atmosphäre in unsicheren Zeiten. Vor allem in der Social Media Gemeinschaft ist dies ein psychologischer Mehrwert und schafft positive Assoziationen mit dem eigenen Unternehmen.

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